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Erfahrung
Resilienz

Ihre Rolle im Verwaltungsstab

Wählen Sie die Rolle, die Sie im Stab übernehmen möchten.

Verwaltungsstab nach BBK-2-Stabsmodell: Der kommunale Verwaltungsstab gliedert sich in Leitung, Koordinierungsgruppe (KGS) mit den Bereichen Innerer Dienst und Lage/Dokumentation, BuMA (Bevölkerungsinformation und Medienarbeit) sowie ständige und ereignisspezifische Mitglieder.
Leitung (PGV)
Hauptverwaltungsbeamter / Landrat
Gesamtverantwortung - demnächst verfügbar
KGS - Innerer Dienst
Organisation, Personal, IT/Kommunikation des Stabs
Koordinierungsgruppe - Innerer Betrieb
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Kernaufgaben: Sitzungsplanung, Personalverfügbarkeit, IT-Infrastruktur, Raummanagement, Protokollverteilung

Typische Entscheidungen: Schichtplanung bei Langzeiteinsätzen, Priorisierung defekter Kommunikationsmittel, Zuweisung von Arbeitsplätzen

Typische Stressoren: Gleichzeitige Anforderungen aller Stabsmitglieder, Ausfall von IT-Systemen, Personalmangel bei Langzeiteinsätzen

Typische Fehler: Unzureichende Dokumentation von Schichtwechseln, fehlende Redundanz bei Kommunikationswegen

Benötigte Informationen: Personalübersicht und Verfügbarkeiten, IT-Systemstatus, Raumplan und Belegung, Schichtpläne, Kontaktlisten aller Stabsmitglieder und externen Verbindungspersonen

KGS - Lage und Dokumentation
Lagefeststellung, Lagebild, Lagevortrag, Protokoll
Koordinierungsgruppe - Lagearbeit
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Kernaufgaben: Lagefeststellung, Lagebild erstellen und pflegen, Lagevortrag vorbereiten, Protokollführung, Dokumentation aller Entscheidungen

Typische Entscheidungen: Priorisierung eingehender Meldungen, Bewertung der Quellenzuverlässigkeit, Zeitpunkt des Lagevortrags

Typische Stressoren: Informationsflut, widersprüchliche Meldungen, Zeitdruck bei der Lagebilderstellung

Typische Fehler: Veraltetes Lagebild durch fehlende Aktualisierung, Unterschätzung von Sekundärgefahren, unstrukturierter Lagevortrag

Benötigte Informationen: Eingehende Lagemeldungen aller Bereiche, Wetterdaten und Prognosen, Karten und Geoinformationen, Einsatztagebuch, Meldungen der Führungsstäbe, Medienberichte zur Lageeinschätzung

BuMA
Bevölkerungsinformation und Medienarbeit
Presse, Bürgerinformation, Warnung
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Kernaufgaben: Pressemitteilungen verfassen, Bürgerinformation koordinieren, Social-Media-Monitoring, Warnmeldungen abstimmen

Typische Entscheidungen: Zeitpunkt und Inhalt von Pressemitteilungen, Auswahl der Kommunikationskanäle, Umgang mit Gerüchten

Typische Stressoren: Medienanfragen unter Zeitdruck, Gerüchte in sozialen Medien, widersprüchliche interne Informationen

Typische Fehler: Zu späte Bürgerinformation, ungenaue Angaben in Pressemitteilungen, fehlende Abstimmung mit der Stabsleitung

Benötigte Informationen: Aktuelles Lagebild (freigegeben), Sprachregelungen der Stabsleitung, Kontaktdaten lokaler Medien, Social-Media-Monitoring, Warnmeldungen (NINA/MoWaS), Bürgerhotline-Rückmeldungen

SMS - Ordnung und Sicherheit
Ordnungsbehördliche Maßnahmen, Evakuierung
Ständiges Mitglied - Ordnungsamt
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Kernaufgaben: Evakuierungsplanung, Verkehrsregelung, Absperrmaßnahmen, Allgemeinverfügungen vorbereiten, Zusammenarbeit mit Polizei

Typische Entscheidungen: Evakuierungsradius festlegen, Straßensperrungen anordnen, Priorisierung gefährdeter Bereiche

Typische Stressoren: Widerstand bei Evakuierungen, gleichzeitige Gefahrenlagen in mehreren Ortsteilen, juristische Unsicherheit

Typische Fehler: Zu enger Evakuierungsradius, fehlende Information der Bevölkerung vor Evakuierung, unzureichende Absperrkräfte

Benötigte Informationen: Gefahrenkarten und Evakuierungspläne, Polizeiliche Lageberichte, Einwohnerzahlen und vulnerable Einrichtungen je Ortsteil, Straßensperrungen, Rechtsgrundlagen für Allgemeinverfügungen

SMS - Soziales und Gesundheit
Betreuung, Notunterkünfte, medizinische Versorgung
Ständiges Mitglied - Sozial-/Gesundheitsamt
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Kernaufgaben: Notunterkünfte einrichten, Betreuung von Evakuierten, medizinische Versorgungslage bewerten, vulnerable Gruppen identifizieren

Typische Entscheidungen: Auswahl geeigneter Notunterkünfte, Priorisierung medizinischer Ressourcen, Anforderung externer Hilfe

Typische Stressoren: Hoher Betreuungsbedarf, begrenzte Kapazitäten, emotionale Belastung durch Betroffenenkontakt

Typische Fehler: Unterschätzung des Betreuungsbedarfs, fehlende Registrierung von Evakuierten, mangelnde Koordination mit Hilfsorganisationen

Benötigte Informationen: Anzahl und Standorte Betroffener/Evakuierter, Kapazitäten der Notunterkünfte, Verfügbarkeit von Betreuungskräften (DRK, JUH, etc.), medizinische Versorgungslage (Krankenhäuser, Ärzte), Liste vulnerabler Gruppen (Pflegeeinrichtungen, Dialysepatienten)

SMS - Infrastruktur und Versorgung
Bau, Ver-/Entsorgung, KRITIS-Koordination
Ständiges Mitglied - Bauamt / Versorgung
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Kernaufgaben: KRITIS-Statusübersicht pflegen, Notstromversorgung koordinieren, Ver-/Entsorgung sicherstellen, Schäden an Infrastruktur bewerten

Typische Entscheidungen: Priorisierung der Notstromverteilung, Anforderung von Tankfahrzeugen, Sperrung beschädigter Infrastruktur

Typische Stressoren: Kaskadeneffekte bei Infrastrukturausfällen, unklare Zuständigkeiten mit Versorgern, begrenzte Dieselreserven

Typische Fehler: Fehlende Übersicht über Notstromreserven, zu späte Anforderung externer Ressourcen, Unterschätzung von Kaskadeneffekten

Benötigte Informationen: KRITIS-Statusübersicht (Strom, Wasser, Telekommunikation), Notstromaggregate-Standorte und Dieselvorräte, Kontaktdaten der Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen, Schadensmeldungen an Infrastruktur, Priorisierungslisten kritischer Einrichtungen

EMS - Verbindungsperson
Fachberatung (Feuerwehr, THW, Versorger)
Ereignisspezifisches Mitglied - Externe Expertise
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Kernaufgaben: Fachberatung aus eigenem Zuständigkeitsbereich, Informationsaustausch zwischen Stab und Einsatzkräften, Ressourcenabstimmung

Typische Entscheidungen: Einschätzung der operativen Lage im Fachbereich, Priorisierung von Unterstützungsanfragen, Rückmeldung zu Machbarkeit

Typische Stressoren: Loyalitätskonflikt zwischen Herkunftsorganisation und Stab, unvollständige Informationslage, Zeitdruck bei Rückmeldungen

Typische Fehler: Einseitige Perspektive aus der eigenen Organisation, fehlende Rückmeldung an den Stab, Überschätzung eigener Ressourcen

Benötigte Informationen: Einsatzlage der eigenen Organisation (Feuerwehr/THW/Versorger), Ressourcenverfügbarkeit und Einsatzstärken, Rückmeldungen aus dem Einsatzgebiet, Fachspezifische Daten (z.B. Pegelstände, Netzstatus), Anforderungen und Aufträge des Stabs an die eigene Organisation

Ihr Erfahrungsstand

Wie schätzen Sie Ihre Erfahrung in der Verwaltungsstabsarbeit ein?

Keine Erfahrung
Ich bin neu im Verwaltungsstab
Grundkenntnisse
Ich kenne die Grundlagen der Stabsarbeit
Fortgeschritten
Ich habe an Übungen teilgenommen
Erfahren
Ich habe Kriseneinsätze im Stab absolviert

Vorbildung und Krisenhintergrund (optional, Mehrfachnennung)

Nur weil jemand Einsätze in anderen Organisationen mitgemacht hat, ist das nicht gleichbedeutend mit geschulter Verwaltungsstabsarbeit. Hier können Sie ergänzen, was auf Sie zutrifft.

Mobilität und Konflikte Familie-Dienst (optional)

Damit der Verwaltungsstab im Ernstfall besetzt werden kann, spielen Alternativwege und Vereinbarungen im privaten Umfeld eine Rolle - ohne ins Detail zu gehen.

Wie resilient sind Sie im Krisenfall? (optional, überspringbar)

Schätzen Sie Ihre persönliche Vorbereitung ein: Können Sie im Krisenfall Ihre Rolle im Verwaltungsstab tatsächlich wahrnehmen?

Was zählt als „erfüllt“?

Gemeint ist eine praktische Selbsteinschätzung: Gibt es Betreuung, Fahrten, Absprachen oder Vertretungen, sodass Sie den Dienst im Stab grundsätzlich antreten können - nicht jede Einzelfalllösung muss feststehen. Keine Rechts- oder Personalberatung; im Ernstfall gelten die Vorgaben Ihrer Behörde.

Tipp: Im Menü unter Orientierung (und auf dem Dashboard) finden Sie eine Checkliste mit kurzer Abschlussübersicht - praktisch, um die Demo in einem Rutsch zu erkunden.